EMUGE Spanntechnik ist die "maßgeschneiderte" Lösung vielfältiger Werkstück-Spannaufgaben. Durch die verschiedenen Spannsysteme kann eine große Palette von Werkstückspannungen, abgestimmt auf die jeweilige Fertigungseinrichtung, angeboten werden.
Die Funktion der einzelnen Spannsysteme ist im folgenden beschrieben:
System SP
Durch eine axiale Kraftbeaufschlagung bewegen sich die Spannhülsen in Kraftrichtung und dehnen sich dabei radial aus. Hierdurch wird einerseits das Spiel zwischen Spannhülse und Grundkörper, andererseits zwischen Spannhülse und Werkstück beseitigt. Das Werkstück wird gespannt.
In Abhängigkeit von der Toleranz des Werkstücks und der Ausführung des Spannzeuges und der Spannhülsen können mit dem System SP Rundlaufabweichungen = 0,002 mm erreicht werden.
Durch diese hohe Genauigkeit wird das System SP nicht nur bei der Werkstück-, sondern auch bei der Werkzeugspannung eingesetzt. Wir sind sicher, daß wir auch für Sie die optimale Lösung finden.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte unseren Printmedien.
System SZ
Wenn das zu spannende Werkstück nur eine kurze Spannbasis oder der zu spannende Durchmesser eine sehr große Toleranz hat, so kommt das System SZ zum Einsatz.
Hierbei wird eine geschlitzte Spannzange durch das Einleiten einer Axialkraft über einen Kegel radial aufgeweitet. Gleichzeitig findet auch eine axiale Bewegung statt. Das Werkstück wird gespannt.
Wir sind sicher, daß wir auch für Sie die optimale Lösung finden.
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System SG
Bedingt durch die Bauart erlaubt das System SG nur Aufweitungen bis etwa zur Toleranzklasse IT11. Sollen größere Toleranzen überbrückt werden, so kommt das System SG zum Einsatz.
Dabei wird eine geschlitzte Spannbüchse mit einem speziellen Sägengewinde auf den Grundkörper geschraubt. Bei einer axialen Kraftbeaufschlagung bewegt sich die Spannbüchse in Kraftrichtung und dehnt sich gleichzeitig aufgrund des Flankenwinkels in radialer Richtung. Das Werkstück wird gespannt.
Die auf das Werkstück wirkende axiale Komponente erhöht das übertragbare Drehmoment und die Steifigkeit der Spannung. Somit werden auch Werkstücke, die mit einem großen Spanquerschnitt bearbeitet werden, sicher gespannt.
Wir sind sicher, daß wir auch für Sie die optimale Lösung finden.
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System SH
Hydraulische Spannsysteme SH werden bei einem stark begrenztem Bauraum eingesetzt. Es lassen sich damit auch lange, dünnwandige Werkstücke oder mehrere gleiche Werkstücke spannen.
Dabei handelt es sich um geschlossene Systeme, die mit Hydrauliköl gefüllt sind. Dieses wird mit einem Kolben beaufschlagt. Der sich aufbauende Druck weitet die dünnwandige Dehnzone radial auf und spannt somit das bzw. die Werkstücke.
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System SM
Bei der Fertigung von z. B. hochgenauen Zahnrädern ist es sehr wichtig, die Rundlaufabweichung zwischen dem Teilkreis und der Aufnahmebohrung möglichst gering zu halten.
Hierzu dient das Membranspannsystem SM. Es ermöglicht, das Zahnrad im Teilkreis zu spannen und die Aufnahmebohrung zu bearbeiten.
Das Spannelement ist eine Ringscheibe mit vorzugsweise drei Spannbacken. Bei einem dünnwandigen Werkstück kann die Membran auch vier oder sechs Spannbacken haben. Diese sind entweder aus der Membran herausgearbeitet oder aufgeschraubt.
Wird in axialer Richtung Kraft auf die Membran ausgeübt, so biegt sich diese durch. Dabei bewegen sich die Membranspannbacken axial und öffnen gleichzeitig radial. Das Zahnrad wird freigegeben. Wegen ihres Eigenfederverhaltens kehrt die Membran in ihre Ausgangslage zurück, sobald die Axialkraft verringert oder weggenommen wird. Das Zahnrad wird in radialer und axialer Richtung gespannt.
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